über Venezuela

Venezuela in Daten:

  • Fläche: 912 050 qkm
  • Einwohner: 20,249 Mio.
  • Staatsform: Republik mit Zweikammerparlament
  • Einteilung in 20 Bundesstaaten, den Bundesdistrikt
  • Hauptstadt: Caracas (3,247 Mio. Einwohner)
  • Amtssprache: Spanisch, indigene Sprachen
  • Religion: 95% röm.-kath.
  • Uhrzeit: GMT -4,5h
  • Währung: 1 Bolívar = 100 Céntimos
  • Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Venezuela
 

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Il Venezuela di Chávez

Geschrieben von: Dario Azzellini Donnerstag, den 13. September 2007 um 09:54 Uhr

Dario Azzellini
Una rivoluzione del XXI secolo?

pagg. 256 - € 17
DeriveApprodi / ISBN 88-89969-18-0
http://www.deriveapprodi.org/

Fino a qualche anno fa, il Venezuela era un paese poco conosciuto al di fuori dei propri confini. Era solo una macchia bianca sulla mappa geografica della sinistra europea che da sempre volge lo sguardo speranzosa verso l'America Latina. Hugo Chávez era considerato con scetticismo e i mezzi di informazione lo definivano «antidemocratico», il «nuovo Fidel» o semplicemente «pazzo». In questo modo si andava propagando l'opinione secondo la quale in Venezuela era in atto uno «smontaggio delle istituzioni liberaldemocratiche», che avrebbe condotto a una «democrazia difettosa» e quindi a una «regressione autoritaria».

Dalla vittoria di Hugo Chávez nel 1998 la situazione sembra completamente diversa e l'esperienza venezuelana appare anomala, tanto se paragonata agli altri paesi dell'America Latina, quanto sul piano mondiale. Questo libro descrive e analizza il processo di trasformazione introdotto a partire dall'elezione del presidente Chávez nel 1998, la politica del suo governo e dei settori a esso alleati o avversari, analizandone le ricadute sia sul piano interno che su quello internazionale.

L'allontamento dalle politiche di stampo neoliberista, una diversa gestione delle risorse petrolifere, la riscoperta di un sistema di protezione sociale generalizzato e la radicale opposizione alle politiche statunitensi fanno del Venezuela di Chàvez un esempio pratico della reale alternativa ai modelli di governo oggi dominanti. Siamo di fronte a nuovo modello di rivoluzione del XXI secolo?

Da questa domanda parte l'autore per cercare di capire cosa è accaduto in quel paese negli ultimi otto anni e perché quella che sembrava l'ennesima «repubblica delle banane» si è invece rivelata un credibile modello di sviluppo e una strada praticabile verso un nuovo socialismo.

Dario Azzellini

Dario Azzellini è nato in Germania, da genitori italiani, dove vive e lavora. Collaboratore della rivista «Carta» e del quotidiano «il manifesto» è autore di numerosi reportages in diversi paesi dell'America Latina, continente nel quale ha vissuto a lungo e che conosce benissimo.


 

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Venezuela Bolivariana. Revolution des 21. Jahrhunderts?

Geschrieben von: Dario Azzellini Donnerstag, den 13. September 2007 um 01:00 Uhr

Das umfassendste Buch zum – sich vertiefenden – Transformationsprozess in Venezuela ist jetzt in einer überarbeiteten und aktualisierten Neu-Ausgabe erschienen.

Der Autor beschreibt und analysiert die ersten acht Jahre des mit der Wahl von Chávez zum Präsidenten eingeleiteten Transformationsprozesses, legt die gesellschaftlichen Reformen dar und stellt die Basisbewegungen
vor. Die Neuherausgabe enthält zudem eine Beschreibung der entstehenden Gegenmachtorgane in Form der „Kommunalen Räte“. Differenziert wird das Verhältnis von „politischem Zentrum“ um Chávez, Staatsapparat und
Basisbewegungen dargestellt.

327 Seiten, br., 19,80 €
ISBN 978-3-89900-120-4
Neuer ISP Verlag

http://www.azzellini.net/bucher.htm

Rezensiosexemplare oder direkte Bestellungen beim Verlag:
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FACTOR CH

Geschrieben von: Ralph Niemeyer Freitag, den 13. Juli 2007 um 21:52 Uhr

lucila02The Factor that changed the rules of the game in Venzuela

Factor CH provides for an in-depth analysis of the process of the Bolivarian Revolution including an exclusive interview with President Hugo Chávez. The film contains so far unpublished facts about the economic situation as well as the corrupt practises of the former management of the state-owned oil company PDVSA and reveals why most of the revenues from the oil are still not reaching the pockets of the state.

Der Film mit deutschen Untertiteln kann als DVD bei Ralph Niemeyer   [ Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ]
10 € Schutzgebühr und Versandkosten bestellt werden
 

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Venezuela - ein anderer weg ist moeglich

Geschrieben von: Elisabetta Andreoli, Gabriele Muzio und Max Pugh Freitag, den 13. Juli 2007 um 21:48 Uhr

nr_21-4von Elisabetta Andreoli, Gabriele Muzio und Max Pugh - der film handelt von der aktuellen politischen situation in Venezuela und beschreibt sie als revolution. was die medien als konflikt zwischen regierung und opposition bezeichnen, ist fuer die leute, die im film zu wort kommen, klassenkampf. -Venezuela - ein anderer weg ist moeglich- erzaehlt also nicht nur von Venezuela, sondern beschreibt auch den medialen verschleierungszusammenhang, dem wir permanent ausgesetzt sind. in 80 minuten wird deutlich, wie der hierzulande oft etwas kraftlose slogan -eine andere welt ist moeglich- in Venezuela konkrete gestalt annimmt.
team: Elisabetta Andreoli, Gabriele Muzio und Max Pugh laenge: 80 min
datum: 2004-01-11
ISBN der VHS: 3-936809-50-X | ISBN der Video-CD: 3-936809-51-8
http://kanalb.org/edition.php?clipId=49
 

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Venezuela von unten

Geschrieben von: Dario Azzellini u. Oliver Ressler Freitag, den 13. Juli 2007 um 21:46 Uhr


venezuela_von_untenEin Film von Dario Azzellini u. Oliver Ressler, 67 Min., OmdU, 2004
Der Film kann ab sofort bei  erworben werden. Eine DVD mit drei Versionen
(Span. Original, mit deutschen UT, mit engl. UT) kostet inklusive Verschickung und mit Rechnung 35,- Euro.


In Venezuela findet seit der Regierungsübernahme durch Hugo Chávez 1998 eine tiefgreifende soziale Transformation statt, die als Bolivarianischer Prozess bezeichnet wird. Es handelt sich um einen breiten Prozess der Selbstorganisierung, aus dem heraus sich eine progressive Verfassung, ein Arbeitsrecht, neue Bildungsmöglichkeiten und eine Vielzahl weiterer Reformen für die verarmte Bevölkerungsmehrheit des potentiell reichen Staates entwickelten. Die sich offen gegen den Neoliberalismus wendende Politik der Regierung erfährt allerdings von den Großunternehmern Venezuelas wie von den USA eine vehemente Ablehnung, die sich in zwei Putschversuchen und Boykotten ausdrückt. Trotzdem genießen Chávez und seine Regierung das Vertrauen der Mehrheit der Bevölkerung. Die Gesellschaft ist stark politisiert; viele Menschen, die vorher nie darüber nachgedacht haben, was sie verändern wollten, sind jetzt Teil des im Land stattfindenden tiefgreifenden Wandels.

Im Film "Venezuela von unten" kommen die wahren Akteure des sozialen Prozesses zu Wort: die Basis. Nach einer Einleitung des Philosophen Carlos Lazo berichten Arbeiter des Erdölunternehmens PDVSA in Puerto La Cruz, wie sie während der als Streik verkauften Erdölsabotage 2002/2003 die Raffinerie vor dem Ausfall bewahrt haben und die Erdölproduktion wieder in Gang gesetzt haben. Einige BäuerInnen einer neu gegründeten Kooperative in Aragua berichten von ihrem Selbstorganisierungsprozess, über die Alphabetisierungskampagne und wie es weiter gehen soll. Ein Frauenbankprojekt in Miranda und einige Kreditnehmerinnen aus dem Armenstadtteil 23 de Enero in Caracas stellen ihre Projekte vor. Eine Indígena-Gemeinde am Orinoco in Bolívar spricht darüber, wie sich ihre Forderungen und Kämpfe in der Verfassung widerspiegeln und was sich für sie verändert hat. Arbeiter aus der besetzten Nationalen Ventilfabrik in Los Teques und der Papierfabrik Venepal in Carabobo - die von 350 ArbeiterInnen besetzt wurde, nachdem der Besitzer sie in den Konkurs geführt hatte und die nun nach einer Teileinigung wieder produziert - reden über korrupte Gewerkschaften, Arbeiterkontrolle und ihre Kämpfe. ProtagonistInnen der Revolutionären Bewegung Tupamaro, der Kulturstiftung Simón Bolívar, der linken Webseite www.23.net und der bolivarianische Zirkel Abrebrecha aus dem 23 de Enero berichten von ihrer Arbeit und was sich für sie durch die gesellschaftlichen Umwälzungen geändert hat.

Es sind die Menschen von der Basis, die darüber sprechen, was sie getan haben und tun, wie sie zum Bolivarianischen Prozess stehen, was ihre Erwartungen und Vorstellungen sind. Sie verstehen sich als Teil des stattfindenden Prozesses, problematisieren aber auch zahlreiche Punkte. Denn die Suche nach sozialen und ökonomischen Modellen jenseits des Neoliberalismus ist kein leichtes Terrain, es gibt bisher keine erfolgreich erprobten Alternativen. Für die ProtagonistInnen des Bolivarianischen Prozesses ist allerdings ein Weg beschritten worden, von dem es kein zurück mehr gibt.



 

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